Vier Stationen, ein roter Faden
Bankkauffrau. Diplom-Kauffrau. Und eine Diplomarbeit über Konflikte.
Mein Weg begann solide: Bankkauffrau, dann Studium der Wirtschaftswissenschaften. In meiner Diplomarbeit ging es um Konflikte in Projekten. Dabei habe ich früh verstanden: Klärung, die zu spät kommt, kostet mehr als Klärung, die rechtzeitig passiert. Das hat mich nie mehr losgelassen.
Geplant war die Steuerberatung.
Ich habe in Teilzeit an einer Vollzeit-Uni studiert. Die übrige Zeit war ich bei der Deutschen Bank und habe in der Erwachsenenbildung Menschen entwickelt: Auszubildende und in den Ferien gestandene Arbeitnehmer. Irgendwann war klar: Wenn ich mich nicht körperlich in die Uni bewege, dauert das hier viel zu lang.
Also habe ich mir einen Job als studentische Hilfskraft besorgt, am Lehrstuhl für Marketing. Aus einer Projektkooperation im Eventmarketing wurde das Unternehmen, das ich bis heute führe. Wir waren ein Start-up, bevor man das so nannte.
Nach dem Studium bin ich geblieben, weil mich die Projekte gereizt und gefordert haben. Eigentlich stecke ich immer noch in einem Studentenprojekt. Nur mit Kunden, die uns seit Jahren vertrauen: kleine Mittelständler genauso wie große Konzerne.
Übernehmen oder nicht?
Auf dem Weg lag noch das elterliche Unternehmen. Übernehmen oder nicht: Diese Entscheidung war nicht leicht und hat lange nachgewirkt.
Gründerin. Geschäftsführerin. Unternehmerin aus Überzeugung.
1998 habe ich mein erstes Unternehmen gegründet, eine Kommunikationsagentur. Ich führe sie bis heute als Geschäftsführerin. Dazu kommen zwei weitere Gesellschaften und meine freiberufliche Arbeit als Beraterin. Ich kenne also beides: Entscheidungen, die man allein trifft, und solche, die man mit Geschäftspartnern aushandeln muss.
Dazwischen lagen Wirtschaftskrisen und eine Pandemie. Ich weiß, wie sich Unternehmertum anfühlt, wenn es nicht nach Plan läuft.
Im Kopf entschieden, im Herzen verankert.
Ich wollte verstehen, wie Menschen denken, fühlen und handeln, und was sie wirklich in Bewegung bringt. Diese Neugier hat mich zu einigen Weiterbildungen geführt. Ja, ich bin ein Weiterbildungsjunkie.
Heute bringe ich drei Dinge mit: die Methode, den Abstand zum Thema und reichlich eigene Erfahrung. Dinge werden im Kopf entschieden, aber im Herzen verankert. Deshalb arbeite ich an beidem.
- Zertifizierte Klärungshelferin
- Business-Mediatorin
- Master of Cognitive Neuroscience (AON)
- Kommunikationspsychologin (FHM Bielefeld)
- Systemischer Coach
- Business-Trainerin
- Dipl.-Kauffrau
- Bankkauffrau
- Organisationsentwicklerin
Schwarz auf weiß.
Zertifiziert, ausgezeichnet, gut vernetzt.
Gestalten, was wichtig ist. Nicht nur mitmachen.
Im Berufsverband BDVT e.V. habe ich im Präsidium mitgearbeitet, heute bin ich Vorsitzende des Beirats und vertrete als Interessenvertreterin die Belange des Verbands gegenüber der Politik.
Davor war die Schulzeit meiner Kinder meine Ehrenamtszeit: Förderverein und Klassenpflegschaft. Das Menschliche hat mein Berufsleben bereichert, nicht eingeschränkt.
Nachzulesen.
Fachartikel. Regelmäßig in Fachmagazinen für Training, Coaching und Personalentwicklung.
Alle Rechte vorbehalten